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SUPERMAX & Band   Donnerstag, 6. Mai 2010, 20:00 Drucken

 supermax2010_05.-06web.jpg

Seit dem Reggaelized Festival 1992 erstmals wieder in Tirol live on stage zu erleben... The MAX gonna kick YA !!  Welcome Mister " Lovemaschine " in  The World of today" with a lot of "jungle people"in Wörgl.....

Supermx auf Wiki   http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Hauenstein

 

Local Support: Bakka de Bakksteen

 

Supermax to most people is Kurt Hauenstein, multiinstrumentalist and musical visionary – an artist of Austrian origin, whose chameleonic work has reached international cult-status, although the versatility of his creations often left people astounded, but also enchanted, he achieved a legendary status and is one of the most successful Austrian artists since the late 1970ies. His über-hit "Love Machine" from 1978 took the world in storm, but this is only the tip of the iceberg. Kurt Hauenstein has to this day released 15 albums, most of them being enthusiastically received by critics and audience all over the world alike. Supermax’ complex and characteristic groove-science has always been a somehow demanding, but in the end rewarding issue for the dedicated listener. But his complexity always had chart-appeal: with his former label he got the title of "Worldwide Best Selling Artist" for more than just one time. With the new anthology there’s something for everyone - from radically reworking to respectful editing. But let’s hear it from the man himself:

"What ever happens in life and what it may bring,
don’t ever loose your dreams and your fantasy..."

Kurt Hauenstein. 

FUNK/SOUL/CLUB

Supermax

Wie ein Zugvogel

Von: Sebastian Fasthuber

Kurt Hauenstein zog mit dem Groove im Herzen aus, um die Welt zu sehen. Jetzt erlebt der Mann, den sie Supermax nennen, seinen x-ten Frühling. Er bekommt einen Amadeus Award für sein Lebenswerk und veröffentlicht ein endlos groovendes Best-Of-Album.

Herumzigeunern. Es tut sich wieder was um Supermax. Gerade hat er den Amadeus Award für sein Lebenswerk und das Ehrenzeichen der Stadt Wien bekommen, und auch eine längst fällige Best Of-Sammlung erscheint. International mit seinem groovigen Sound immer noch ein gefragter Mann und auf Tournee durch die halbe Welt, hat er seine Karriere hier zu Lande „lang nicht forciert“, wie er beim now-on-Interview erzählt. „Jetzt hat es mich wieder hergezogen.“ Supermax wurde als Kurt Hauenstein ein paar Jahre nach Kriegsende in Wien geboren. Aufgewachsen ist er im 2. Bezirk: „Der Vater hat immer gesagt, geh’ ja net in den Prater, da san die ganzen Strizzis.“ Lachen, man kann sich ausdenken, dass er den väterlichen Rat nicht immer befolgt hat. Der Wienerlied-Dichter Hans Hauenstein vererbt dem Sohn die Musikalität, der beschreitet stilistisch allerdings ganz andere Wege. Er zieht schon als junger Bursche in den 1960ern mit dem genialen Gitarristen Karl Ratzer, dem späteren Frank-Zappa-Musiker und in Los Angeles stationierten Hitproduzenten Peter Wolf und anderen Musikern als Gipsy Love durchs Wiener Nachtleben. Das sich allerdings als sehr spärlich erweist: „Ich bin bald nach Deutschland gegangen, habe in Army Clubs gespielt und bin die restliche Zeit mit irgendwelchen Bands herumzigeunert. Hier war nichts mehr zu erreichen. Es gab nur ein paar Lokale in Wien, aber keine Studios und keine Plattenfirmen. Strukturen gab es nur für Volksmusik.“

Auszucken. Nach Lehr- und Wanderjahren heuert der Bassist Mitte der 1970er-Jahre in einem Frankfurter Studio als Session-Musiker an. Gleichzeitig mit Ex-Schlagersänger Frank Farian beginnt er, einen eigenen Sound zu entwickeln. Ehe es für ihn richtig losgeht, spielt er noch Bass für das erste Album von Boney Album und „unzählige andere Nummer 1 Hits“ ein. Musik als Fließbandarbeit: „In dem Studio wurde fast alles aufgenommen. Die Studiozeit war damals immens teuer, deshalb haben sie Leute wie mich spielen lassen. Da hat gleich der erste Take gepasst.“ In Frankfurt verwandelt sich Hauenstein in Supermax und nimmt drei Alben mit der gleichnamigen, von ihm angeführten Formation auf. Mit dem leicht kitschigen Disco-Kleister von Farian haben seine Stücke kaum etwas gemeinsam: Supermax hat den besseren Groove, er ist minimalistischer und gleichzeitig universeller, hat Funk, Reggae und vieles mehr inhaliert. Trotzdem wird auch seine Musik bis heute mit Disco in Verbindung gebracht. Der Grund dafür heißt „Lovemachine“ und ist der Song des Meisters, zu dem fast jeder schon mal auf einer Tanzfläche ausgezuckt ist. „Disco hat man aber nur in Deutschland, Österreich, Schweiz dazu gesagt“, meint er. „In anderen Ländern sind wir nie unter dem Klischee gefahren, da gab es diese Klassifizierungen gar nicht.“

Heimkehren. In der betriebsamsten Phase spielt Supermax 280 Konzerte pro Jahr. Der Begriff Heimat relativiert sich da irgendwann: „Ich bin immer unterwegs gewesen, da war keine Zeit für einen fixen Wohnsitz. Wir Musiker sind wie Zugvögel. Wenn der Herbst kommt, geht es weiter. Mir wird überhaupt schnell langweilig. In meinem Haus stelle ich vier Mal im Jahr alles um.“ Durch seine Reisen hat Hauenstein einen „irrsinnigen Überblick über das Weltgeschehen bekommen“, wie er erzählt. „Mit dem, was in den Nachrichten gezeigt wird, hat das nichts zu tun.“ Wirklich vermisst hat er an Österreich über all die Jahre eigentlich nur eines: das gute Essen. „Wobei man sich da auch helfen kann. Wenn ich irgendwo auf einer Insel bin, findet sich meist ein österreichischer Bäcker, bei dem man einmal in der Woche Semmeln holen kann.“ Seit ein paar Jahren verbringt er nun aber wieder mehr Zeit in Österreich. „Ich fühle mich wohl“, sagt er. „Andererseits hat sich wenig geändert. Der Wiener raunzt immer noch, Neid und Eifersucht sind schon sehr ausgeprägt. Und bei den Musikern glaubt jeder, er ist ein Genie. Bitte, wen interessiert ein Musiker? Es gibt Millionen davon. Und jeder glaubt, er ist gut. Aber nur, weil er noch keine anderen spielen gehört hat.“ Hauenstein zuckt mit den Schultern, zeigt sein spitzbübisches Lächeln. Soll heißen: Glaubt mir. So ist es.

Neues Album/Neue DVD: Best Of (Universal Music)

Supermax im Internet: http://supermax.cc/

 

Local Support: Bakka de Bakksteen

 

 

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Veranstaltungsort: Gr. Saal
Karten im Vorverkauf 22€ zzgl. Geb. / AK 25€ / MG 20€
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