Seit dem Reggaelized Festival 1992 erstmals wieder in Tirol live on stage zu erleben... The MAX gonna kick YA !! Welcome Mister " Lovemaschine " in The World of today" with a lot of "jungle people"in Wörgl.....
Supermax to most people is Kurt Hauenstein,
multiinstrumentalist and musical visionary – an artist of Austrian
origin, whose chameleonic work has reached international cult-status,
although the versatility of his creations often left people
astounded, but also enchanted, he achieved a legendary status
and is one of the most successful Austrian artists since the
late 1970ies. His über-hit "Love Machine" from 1978
took the world in storm, but this is only the tip of the iceberg.
Kurt Hauenstein has to this day released 15 albums, most of
them being enthusiastically received by critics and audience
all over the world alike. Supermax’ complex and characteristic
groove-science has always been a somehow demanding, but in the
end rewarding issue for the dedicated listener. But his complexity
always had chart-appeal: with his former label he got the title
of "Worldwide Best Selling Artist" for more than just
one time. With the new anthology there’s something for everyone
- from radically reworking to respectful editing. But let’s
hear it from the man himself:
"What ever happens in life and what
it may bring,
don’t ever loose your dreams and your fantasy..."
Kurt Hauenstein.
FUNK/SOUL/CLUB
Supermax
Wie ein Zugvogel
Von: Sebastian Fasthuber
Kurt Hauenstein zog mit dem Groove im Herzen aus, um die Welt zu sehen. Jetzt erlebt der Mann, den sie Supermax
nennen, seinen x-ten Frühling. Er bekommt einen Amadeus Award für sein
Lebenswerk und veröffentlicht ein endlos groovendes Best-Of-Album.
Herumzigeunern.
Es tut sich wieder was um Supermax. Gerade hat er den Amadeus Award für
sein Lebenswerk und das Ehrenzeichen der Stadt Wien bekommen, und auch
eine längst fällige Best Of-Sammlung
erscheint. International mit seinem groovigen Sound immer noch ein
gefragter Mann und auf Tournee durch die halbe Welt, hat er seine
Karriere hier zu Lande „lang nicht forciert“, wie er beim
now-on-Interview erzählt. „Jetzt hat es mich wieder hergezogen.“
Supermax wurde als Kurt Hauenstein ein paar Jahre nach Kriegsende in
Wien geboren. Aufgewachsen ist er im 2. Bezirk: „Der Vater hat immer
gesagt, geh’ ja net in den Prater, da san die ganzen Strizzis.“ Lachen,
man kann sich ausdenken, dass er den väterlichen Rat nicht immer
befolgt hat. Der Wienerlied-Dichter Hans Hauenstein vererbt dem Sohn
die Musikalität, der beschreitet stilistisch allerdings ganz andere
Wege. Er zieht schon als junger Bursche in den 1960ern mit dem genialen
Gitarristen Karl Ratzer, dem späteren Frank-Zappa-Musiker und in Los
Angeles stationierten Hitproduzenten Peter Wolf und anderen Musikern
als Gipsy Love durchs Wiener Nachtleben. Das sich allerdings als sehr
spärlich erweist: „Ich bin bald nach Deutschland gegangen, habe in Army
Clubs gespielt und bin die restliche Zeit mit irgendwelchen Bands
herumzigeunert. Hier war nichts mehr zu erreichen. Es gab nur ein paar
Lokale in Wien, aber keine Studios und keine Plattenfirmen. Strukturen
gab es nur für Volksmusik.“
Auszucken.
Nach Lehr- und Wanderjahren heuert der Bassist Mitte der 1970er-Jahre
in einem Frankfurter Studio als Session-Musiker an. Gleichzeitig mit
Ex-Schlagersänger Frank Farian beginnt er, einen eigenen Sound zu
entwickeln. Ehe es für ihn richtig losgeht, spielt er noch Bass für das
erste Album von Boney Album und „unzählige andere Nummer 1 Hits“ ein.
Musik als Fließbandarbeit: „In dem Studio wurde fast alles aufgenommen.
Die Studiozeit war damals immens teuer, deshalb haben sie Leute wie
mich spielen lassen. Da hat gleich der erste Take gepasst.“ In
Frankfurt verwandelt sich Hauenstein in Supermax und nimmt drei Alben
mit der gleichnamigen, von ihm angeführten Formation auf. Mit dem
leicht kitschigen Disco-Kleister von Farian haben seine Stücke kaum
etwas gemeinsam: Supermax hat den besseren Groove, er ist
minimalistischer und gleichzeitig universeller, hat Funk, Reggae und
vieles mehr inhaliert. Trotzdem wird auch seine Musik bis heute mit
Disco in Verbindung gebracht. Der Grund dafür heißt „Lovemachine“ und
ist der Song des Meisters, zu dem fast jeder schon mal auf einer
Tanzfläche ausgezuckt ist. „Disco hat man aber nur in Deutschland,
Österreich, Schweiz dazu gesagt“, meint er. „In anderen Ländern sind
wir nie unter dem Klischee gefahren, da gab es diese Klassifizierungen
gar nicht.“
Heimkehren.
In der betriebsamsten Phase spielt Supermax 280 Konzerte pro Jahr. Der
Begriff Heimat relativiert sich da irgendwann: „Ich bin immer unterwegs
gewesen, da war keine Zeit für einen fixen Wohnsitz. Wir Musiker sind
wie Zugvögel. Wenn der Herbst kommt, geht es weiter. Mir wird überhaupt
schnell langweilig. In meinem Haus stelle ich vier Mal im Jahr alles
um.“ Durch seine Reisen hat Hauenstein einen „irrsinnigen Überblick
über das Weltgeschehen bekommen“, wie er erzählt. „Mit dem, was in den
Nachrichten gezeigt wird, hat das nichts zu tun.“ Wirklich vermisst hat
er an Österreich über all die Jahre eigentlich nur eines: das gute
Essen. „Wobei man sich da auch helfen kann. Wenn ich irgendwo auf einer
Insel bin, findet sich meist ein österreichischer Bäcker, bei dem man
einmal in der Woche Semmeln holen kann.“ Seit ein paar Jahren verbringt
er nun aber wieder mehr Zeit in Österreich. „Ich fühle mich wohl“, sagt
er. „Andererseits hat sich wenig geändert. Der Wiener raunzt immer
noch, Neid und Eifersucht sind schon sehr ausgeprägt. Und bei den
Musikern glaubt jeder, er ist ein Genie. Bitte, wen interessiert ein
Musiker? Es gibt Millionen davon. Und jeder glaubt, er ist gut. Aber
nur, weil er noch keine anderen spielen gehört hat.“ Hauenstein zuckt
mit den Schultern, zeigt sein spitzbübisches Lächeln. Soll heißen:
Glaubt mir. So ist es.
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Veranstaltungsort: Gr. Saal
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